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Patenschaft


Maedchen_mit_Hund_I

Ich werde als Tierpatin/-pate den Tierschutzverein unterstützen

Herrenlose Haustiere sollten nicht eingeschläfert werden müssen, wenn sie nicht krank oder stark verhaltensgestört sind. Der TSV Zug betreut sie deshalb so lange, bis ein neues Zuhause für sie gefunden wird. Insbesondere die älteren Tiere oder jene, die ein schweres Schicksal hinter sich haben, sind nicht leicht zu vermitteln und verbleiben oft eine lange Zeit im Tierheim. Ihre Pflege verursacht beträchtliche Kosten.

Mit Ihrer Patenschaft unterstützen Sie alle heimatlosen Tiere im Tierheim Allenwinden. Vor allem die schwächsten Schützlinge kommen in den Genuss einer optimalen Pflege und Betreuung.

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Icarus-Patenhund

Die Geschichte von Ikarus

Im Frühling 2012 wurde der Tierschutzverein Zug durch die Polizei in eine Wohnung der Stadt Zug gerufen. Die Polizei und der Rettungsdienst erbaten Hilfe von Beni Strickler, da Sie die besagte Wohnung nicht betreten konnten, weil ein Riesenschnauzer wachte und Ihnen kein Einlass gewährte. Beni Strickler konnte ohne Probleme in die Wohnung gelangen und den Riesenschnauzer mitnehmen. Es war offensichtlich, dass dieser sich wohl schon sehr lange nicht mehr versäubern konnte und extrem durstig war. Es stellte sich heraus, dass der Hundeführer ein paar Tage zuvor in der Wohnung verstorben war und eine verwirrte Ehefrau den Hund zurück lies.

Beni Strickler nahm Ikarus in die Hundestation. Er war etwas ungepflegt, sein Fell war glanzlos und struppig, er hatte Struvit (Nierensteine) und eine Blasenentzündung. Ikarus war ca. 5 Jahre alt, sehr kraftvoll und enorm unerzogen. Er wurde auf der Hundestation gesundgepflegt und zur Vermittlung frei gegeben.

Ein dänisches Ehepaar hat sich beim Besuch auf der Hundestation in Ikarus verliebt und Ihn gleich mit nach Hause genommen. Die netten Leute besuchten ab sofort regelmässig die Hundeschule und Ikarus erhielt nun endlich eine anständige Erziehung. Leider aber musste das Ehepaar feststellen, dass Ikarus immer wieder grossem Stress ausgesetzt war, da er das viele Reisen der Leute nicht sonderlich mochte. Schweren Herzens entschieden Sie sich Ikarus wieder an Beni Strickler zurückzugeben.

In der Zwischenzeit wurde festgestellt, dass der ehemalige Besitzer ein Testament verfasst hatte, welches auch den Hund begünstigte. Alle Kosten rund um Ikarus werden auf Lebzeiten aus einem Fond des ehemaligen Besitzers bezahlt.

Nach kurzer Zeit in der Hundestation wurde Ikarus an einen jungen Herrn in Affoltern vermittelt, welcher ihn auch zu seiner Arbeitsstelle mitnehmen kann. Beide sind glücklich. Ikarus hat ein liebevolles Zuhause und der junge Mann muss sich keine finanziellen Sorgen um seinen treuen Gefährten machen. Ohne diese Kostenzusicherung auf Lebzeiten wäre es ihm nicht möglich gewesen, einen so grossen und kostenintensiven Hund wie Ikarus bei sich aufzunehmen. Wieder einmal findet eine traurige Geschichte ein glückliches Ende.

 
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