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Rückblick 2010


Zirkus

Der Abstimmungszirkus in Zug

Samstag, 20. Februar 2010

Der INIBUS des Schweizer Tierschutz STS tourte zusammen mit dem Zirkus Balloni vom 25. Januar bis zum 6. März durch mehr als 50 Ortschaften in der ganzen Schweiz.

Ein Huhn, das auf Stelzen für die Tierschutzanwalt-Initiative wirbt. Ein waschechter Zirkuspudel, der anstelle eines Reifens durch eine Gesetzeslücke springt, das und weitere Aktivitäten wurden am Samstag 20. Februar 2010 auf dem Bundesplatz in Zug geboten. Fachleute des Schweizer Tierschutz STS und des Tierschutzvereins Zug standen Red und Antwort und setzten sich für ein «Ja» bei der Abstimmung am 7. März ein.

Damit niemand frieren musste, wurde wärmender Glühmost ausgeschenkt. Auch für musikalische Unterhaltung war gesorgt. Etwa mit dem Song «Fly Eagle», den die Schweizer Rockgruppe Gotthard eigens für die Tierschutzanwalt-Initiative kreierte und zu dem der Tierfilmer Mark Rissi den Videoclip gedreht hatte.


 

Protestieren

Tierfreunde protestierten gegen ungenügenden Tierschutz-Vollzug

Freitag, 19. Februar 2010

Tierschützer und Tierfreunde protestierten am 19. Februar 2010 vor dem Zuger Obergericht gegen den ungenügenden Vollzug des Tierschutzgesetzes im Kanton. Zeitgleich mit der Aktion in Zug fanden Demonstrationen in Aarau, Basel, Fribourg, Genf, Frauenfeld und Lugano statt.

Mitglieder des Tierschutzvereins Zug und des Schweizer Tierschutzes postierten sich mit Postern und Plakaten vor dem Gerichtsgebäude in Zug, um gegen die fehlende Entschlossenheit der Behörden bei der Durchsetzung des Tierschutzgesetzes zu demonstrieren. Sie machten auf skandalös milde Urteile gegen Tierquäler aufmerksam und verteilten Info-Material an die Passanten, um für ein «Ja» zur Tierschutzanwalt-Initiative zu werben. Die Initiative des Schweizer Tierschutz STS kam am 7. März zur Abstimmung.

Zwar verfügt die Schweiz über ein gutes Tierschutzgesetz. Doch die Vorschriften werden vielerorts nicht umgesetzt und nicht kontrolliert und Tierquäler werden meist freigesprochen oder erhalten wenn überhaupt nur geringe Bussen. Tierquälereien sind keine Kavaliersdelikte.

Wenn das Strafrecht derart lasch mit Straftätern umgeht, hat es keine abschreckende Wirkung und bringt nichts. Es entbehrt nicht einer Scheinheiligkeit, wenn bürgerliche Initiativgegner behaupten, Prävention allein genüge, um den Tierschutz in der Schweiz durchzusetzen. Informationen und Ausbildung sind im Tierschutz wichtig, doch leider erreichen sie meist genau jene nicht, die es am nötigsten hätten. Ob im Strassenverkehr oder in der Drogenpolitik: Die Repression ist ein wesentlicher Pfeiler des Rechts. Kaum ein Autofahrer würde sich an Parkverbote halten, wenn es bei einer Missachtung nicht einen Strafzettel gewärtigen müsste. So ist es auch mit der Tierquälerei.

Tiere sind wunderbare und sensible Geschöpfe und haben Gefühle wie wir Menschen. Sie können sich leider nicht wehren und vertrauen uns voll. Das sollten wir nicht ausnutzen. Wir müssen sie mit Respekt und Würde behandeln. 



Ballone

In Menzingen stiegen 5000 Ballone in den Himmel

Freitag, 14. Februar 2010

Am Valentinstag, 14. Februar 2010, stiegen auf einer Wiese in Menzingen, auf dem Bauernhof von Ernst Röllin, 5000 Ballons in den Himmel. Damit wollte der Schweizer Tierschutz (STS) zusammen mit dem Tierschutzverein Zug für ein «Ja» zur Tierschutzanwalt-Initiative werben, über die am 7. März 2010 abgestimmt wurde. Am Boden formten die Ballons den Slogan «Ein Herz für Tiere – Tierschutzanwalt JA».

Um Punkt 15 Uhr war es dann soweit und die zu 100 % aus Latex hergestellten und damit absolut ungiftigen und abbaubaren Ballone wurden in den Himmel entlassen, um die individuellen Botschaften der Tierfreunde, darunter auch viele Prominente, ins Land und zu den Stimmbürgern zu tragen. Die Aktion wurde vom STS und vom Tierschutzverein Zug lanciert und durchgeführt. 


 

 
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